12. 04
Zutaten
Butter
250 Gramm Champignons
1 Zwiebel
¼ Liter trockener Weißwein
Salz
Pfeffer
ein Bund Bärlauch
200 Gramm Sauerrahm
Sauce machen
Man zerlässt die Butter und lässt die Zwiebeln darin glasig werden. Da braucht man schon etwas Hitze, aber nicht zu viel damit die Butter nicht braun und Zwiebeln schwarz werden. Zu den Zwiebeln gibt man dann die gewaschenen und in nicht zu dünne Scheiben geschnittenen Champignons. Wer hat kann natürlich auch andere Pilze nehmen. Die Pilze schön leicht anbräunen und bloß kein Salz dazu geben, sonst ist das ganze Wasser aus den Pilzen und es wird eine wässrige Angelegenheit.
Den Ansatz jetzt mit dem Wein ablöschen und den Alkohol bei gemäßigter Hitze verdunsten lassen. Sauerrahm unterheben und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Bärlauch fein zerhackt dazu geben und fertig. Ich mach dazu immer Pasta, die Sauce schmeckt aber auch mit Reis oder Kartoffeln. Falls jemand Fleisch mag, dann kann man natürlich mit ein wenig Speck die Sache noch verfeinern.
16. 03
Zutaten
125 Gramm Butter (nein Margarine geht da nicht und sollte auch sonst aus Backwaren rausgehalten werden)
250 Gramm Dinkelmehl (Typ 630 hab ich genommen)
125 Gramm Roh Rohrzucker (ich hab den, man kann auch den guten weißen nehmen)
2 Eier von glücklichen Hühnern
eine Prise Salz
Eine Zitrone
Backpulver
Vanillezucker
Milch
Teig rühren
Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Danach Mehl, Backpulver und Vanillezucker dazugeben und rühren. Das geht nicht lange gut, deswegen Milch dazu geben bis es den richtigen Grad an Zähflüssigkeit erreicht hat. Sollte es zu dünn sein, einfach Mehl dazu, zu fest, mit Milch nachhelfen. Am Abschluss noch den Abrieb einer unbehandelten Zitrone dazu geben und damit die Zitrone versorgt ist, gleich noch die selbigen auspressen und den Saft dazu geben. Eine Prise Zimt schadet sicher nicht, kann man aber auch separat bereitstellen. Wie dafür gemacht ist natürlich Apfelmus. Mein Sohn mag das wie auf dem Foto zu sehen auch gerne reichlich.
Waffeln backen
Wer ein Waffeleisen hat, der weiß auch wie man es bedient
02. 03
Zutaten
Frischer Spinat
Zwiebel
Sauerrahm
Spaghetti
Speck
Salz
Pfeffer
Zubereitung
Wenn man ab und an zu Hause arbeitet, dann muss man auch ab und an mittags etwas essen. Ok, müssen ist relativ und man kann sich natürlich auch mit Kaffee und Zigaretten über den Tag retten, aber gerade für Nichtraucher ist das blöd und nur Kaffee geht nun wirklich nicht. Man muss beim zu Hause kochen natürlich immer abwägen, was geht schneller. Mal flugs um den Block und beim Migrationshintergründler was auf die Hand kaufen, oder selber kochen.
Auf jeden Fall sollte es flott von der Hand gehen und nicht zu aufwändig sein. Und da sind wir auch schon beim Thema. Spaghetti mit Spinat ist so simpel, dass man kein Rezept dafür braucht. Aber wer dennoch keine Idee hat wie es gehen soll, bitteschön: Man kauft Spinat. Man kann reichlich davon nehmen, da das ganze Volumen zusammenfällt und Spinat wahrscheinlich auch keine Kalorien hat. Man stellt sich also Wasser für die Nudeln bereit und im zweiten Topf wird Butter erhitzt. In die Butter kommt die gehackte Zwiebel und der Speck wenn man welchen mag, bei Erreichen eines glasigen Zustandes auf der Zwiebelseite, gibt man den gewaschenen Spinat dazu. Immer feste druff und dann Deckel drauf. Der Spinat zerfällt und das wars. Ich hab den Spinat dann noch mit Rotwein abgelöscht. Aber nur ganz wenig. Sauerrahm dran und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann kommt die Pasta dazu und lecker. Falls Geschmack fehlt, mit Parmesan auffüllen bis es schmeckt.
Abschliessend noch ein Bild des Endproduktes zur Feier des Tages der Food Fotografie
17. 01
Vorwort
Linsen sind so eine Sache, verdammt lecker, man muss aber mindestens einen Tag vorher wissen das man welche essen will. Abhilfe schaffen hier die kleinen Roten Linsen die ruckzuck durch und sehr lecker sind. Hier das Rezept für eine lecker Suppe mit den Linsen.
300 Gramm Rote Linsen
1 große Zwiebel
3 Karotten
1 Kartoffel
1 1/2 Liter Gemüsebrühe
¼ Liter Sahne oder Kokosmilch
Ingwer
Salz
Pfeffer
Garam Masala
Zubereitung
Die Zwiebel, die Karotten und die Kartoffel werden in etwas Olivenöl zehn Minuten land angebraten. In der Zwischenzeit wäscht man die Linsen. Nach dem Anbraten löscht man das Gemüse mit einem Schluck Wein ab. Jetzt noch die Linsen zugeben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. Die Linsen brauchen eine gute Viertelstunde bis sie fertig sind. Danach wird der Pürierstab genommen und eine cremige Suppe gemixt. Sahne dazu geben, Veganer nehmen Kokosmilch oder was immer sie mögen, zur Not geht es auch ohne, den kleinst geschnittenen Ingwer dazu und mit Salz, Pfeffer und wenn man hat Garam Masala abschmecken. Fertig.
Schneller und leckerer kann man wohl kaum für eine größere Mannschaft kochen.
16. 11

Borschtsch
1 Kilo rohe rote
1 Weißkohl
2 Zwiebeln
1 Kilo Rindfleisch
1 Liter Brühe
¼ Liter Wein
zwei Dosen geschälte Tomaten
Salz, Pfeffer, Kümmel
Man sollte etwas Zeit mitbringen wenn man einen Borschtsch schmoren will. Zuerst schält man die Rote Bete und schneidet sie in nicht zu schale Scheiben. Dann kommt der Weißkohl an die Reihe und wird ebenfalls in Streifen zu ½cm verarbeitet. Das Rindfleisch in grobe Würfel schneiden. Die Zwiebel ebenfalls würfeln.
Zuerst geben wir etwas Öl in einen Topf und dünsten darin die Zwiebeln. Danach das Fleisch andünsten. Dann kommt die Rote Bete dazu und abschließend das Weißkraut. Wenn alles einmal umgerührt ist, mit dem Wein ablöschen. Ob man roten, weißen oder rose nimmt, ist so ziemlich egal, da die Rote Bete sowieso alles tiefrot einfärbt. Wenn der Alkohol verdunstet ist, gießt man die Brühe dazu und füllt mit Wasser auf bis das Gemüse mit Wasser bedeckt ist.
Die Tomaten nicht vergessen.
Das Ganze wird dann mit Salz, Pfeffer und nicht zu wenig Kümmel gewürzt eine gute Stunde bei niedriger Hitze geköchelt.
Dazu reicht man Sauerrahm und frisches Brot. Die Vegetarier lassen das Rindfleisch weg. Der Bortsch lässt sich auch wunderbar aufwärmen und wird dann noch besser.
11. 10
Vorwort
Meiner Meinung nach sind die Rezepte hier ja alle sehr Einsteiger geeignet und man kann nicht so viel falsch machen. Es geht aber immer auch noch ein bisschen einfacher. Wem der gedeckte Apfelkuchen zu aufwendig ist, der kann sich auch schwuppdiewupp einen Apfel mit Streusel bzw umgangssprachlich Apple Crumble machen.
Wir brauchen:
Äpfel ungefähr so viele um im geschnitzten Zustand ein Blech damit auslegen zu können. Die Dicke der Schnitze darf jeder selbst bestimmen. Ich würde mal so zu Achteln tendieren. Man kann auch größer oder kleiner, das beeinflusst die Backzeit dann entsprechend.
Butter
Mehl
Zucker
Zimt
HowTo
Zuerst fertigt man die Streusel Dazu nimmt man die Butter, den Zucker und das Mehl ungefähr im Verhältnis 1:1:2. Also mit 100 Gramm Butter, 100 Gramm Zucker und 200 Gramm Mehl bekommt man ganz ordentliche Streusel. Man schneidet die Butter klein und gibt den Zucker und das Mehl zu, eine Prise Zimt, danach knetet man das ganze bis man leckere Krümel hat.
Danach nehme man ein Backblech und lege es mit Backpapier aus. Sollte man Backpapier nicht mögen oder der Meinung sein, dass man mit der Verwendung von Backpapier in ungehörigem Maße zur Abholzung des Regenwaldes beiträgt, dann kann man das Blech auch einfach nur fetten. Sollte man Veganer sein, dann nimmt man natürlich keine Butter, alle anderen, ausser den Laktoseintoleranzlern vielleicht, können die Butter nehmen; Olivenöl könnt' auch gehen, gibt geschmacklich aber eine ganz andere Note. Also angenommen man nimmt Backpapier, dann legt man die Äpfel eben auf das Blech. Leicht überlappen oder auch in Doppelschichten.
Darüber kommen dann die Streusel und das ganze geht für 20-30 Minuten bei rund 160° in den Backofen. Am Ende ggf. mit Oberhitze den gewünschten Bräunungsgrad erstellen. Fertig. Schmeckt direkt aus dem Ofen mit einem Vanille Eis am besten.
09. 09
Wer das Glück hat, einen Apfelbaum im Garten zu haben, der kann ab Mitte Ende August eigentlich täglich Apfelkuchen backen. Meine liebste Variante ist der gedeckte Apfelkuchen.
Man braucht dazu
für den Mürbeteig:
350 Gramm Mehl
175 Gramm Butter (nein, Margarine geht nicht)
100 Gramm Zucker
eine kleine Handvoll Roh-Rohrzucker (das ergibt so kleine braune Flecken im Teig und sieht exklusiv aus, geht ohne aber ganz genau so
1 Vanille Zucker
1 Backpulver (eine halbe Tüte würde auch reichen, dann hat man aber eine halbe Tüte rumliegen, deswegen nehmen wir das ganze)
1 Eiweiss
ganz bissi Wasser
für den Belag
Reichlich Äpfel
eine Zimtstange
HowTo
Man gibt das Mehl in eine ausreichend große Schüssel und macht eine Kuhle, in die Vertiefung kommt das Eiweiß, das Eigelb sammeln wir in einer Tasse; damit wird später der Deckel bestrichen. Dann kommt der Vanillezucker, Backpulver und der Zucker hinzu. Die Butter in kleinere Stücke schneiden und auch zugeben. Wenn die Butter schon eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen wurde, wirkt sich das positiv aus. Jetzt heißt es: Kneten. Und zwar so lange bis ein homogener Teig entstanden ist.
Der gemütliche Teil
Der Teig kommt zur Beruhigung in den Kühlschrank. Eine halbe Stunde reicht, zwei schaden auch nicht. Derweil kocht man sich einen Kaffee, schält die Äpfel und bereitet sie zu wie beim Apfelmus machen, mit dem Unterschied, dass man eine Zimtstange in zwei Teilen dazu legt und die Äpfel nicht zu Mus verkochen lässt, sondern nach rund 10 Minuten die Hitze weg nimmt.
In der Zeit zwischen Äpfelschälen und vorkochen kann man die Bodenplatte des Kuchens schon einmal in Form bringen und 10 Minuten im Backofen vorbacken. Danach die fertige Apfelmasse darauf geben, das darf schon eine ordentliche Portion sein, und einen Deckel aus Teig formen. Den Deckel legt man dann auf die Apfelmasse, bestreicht ihn mit dem Eigelb, und lässt das ganze noch mal eine halbe Stunde bei rund 175 Grad fertig backen. Die ausgekochten Zimtstangen lege ich als Zierde immer mit drauf, das erfüllt die ganze Wohnung mit leckerem Zimtduft.
Verkostung
Lauwarm mit Vanille Eis ein Traum; auch Schlagobers dazu ist nicht zu verachten.
Guten Appetit
