08. 06

Kirsch Marmelade
Lecker Kirsch Marmelade

Marmeladen sind ja seit jeher ein fester Bestandteil dieses Kochbuchs, ebenso wie die Food-Fotografie. Jetzt bin ich im Bereich Marmelade ja schon fast semi-professionell unterwegs, was ich aber von der Foodfotografie nicht unbedingt sagen kann. Glücklicherweise hat aber das Schicksal hier eine glückliche Wendung genommen, denn der weltbekannte, berühmte und unerreichte People, Food und Model-Fotograf Wolfgang hat sich meiner angenommen und die Qualität der Fotos auf eine neue Ebene gehievt.

Danke

Das Rezept für die Kirschmarmelade

Zutaten
Kirschen
Gelierzucker
eine Prise Salz
nach Wunsch etwas, aber nur etwas Gewürz wie Zimt. Ich habe hier eine Mischung von Gewürzen aus Uganda mit Zimt, Kardammom, Ingwer, Koriander, Nelke usw. was dort als Kuchengewürz vertrieben wird, aber wie gesagt, es geht gut ohne.

Zubereitung
Die Zubereitung ist jetzt nicht ganz so schwer, die Kirschen sollte man entsteinen und zerkleinern. Bei den hier verwendeten konnte man die großen Kracher gut mit einem Pflaumenentststeiner (Danke Gorch) entsteinen und dabei gleich vierteln. Die Wildkirschen waren so reif, dass man die einfach Steine ausdrücken konnte. Gibt eine RIESEN Sauerei. Dann findet man heraus wie schwer die ganze Masse ist, und gibt Zucker dazu. Bei der im Video zu sehenden waren es rund 1,6 Kilo von den großen Kirschen und 900 Gramm Wildkirschen, das Ganze wanderte dann mit 1¼ Kilogramm Gelierzucker (2:1) in den großen Topf.
Jetzt kann man das Ganze auch erst mal ein Stündchen stehen lassen und Saft ziehen lassen, aber es geht auch wenn man gleich Hitze dazu bringt.
Das Stampfen mit dem Kartoffelstampfer war mir dann doch zu wenig und der Zauberstab hat die Sache noch etwas mehr püriert, ohne das Ganze zu molekular werden zu lassen. Dann unter ständigem Rühren Aufkochen und drei Minuten feste kochen lassen. Wenn gewünscht würzen.

Die Gelierprobe

gelierprobe
gelierprobe

Die Konservierung
Was gibt es da für Anleitungen und Wissenschaften. Bis jetzt habe ich gute Erfahrungen mit stinknormalen Einmachgläsern gemacht. Die werden vor dem Befüllen mit kochendem Wasser gefüllt. Die Deckel auch. Danach kommt die Masse rein. Auffüllen bis ganz oben. Danach den Deckel drauf und auf den Kopf stellen. Bis jetzt ist noch keine verdorben und die eiserne Regel im Haushalt ist, dass Marmelade nicht älter als ein Jahr werden darf. Dann sammeln sich da auch keine Massen an.

Das Video
Bilder sagen mehr als Worte:


Das Beste zum Schluss. Man muss dieses Mal nicht nach kochen, man kann sogar ein Glas aus der Original Produktion gewinnen! einfach bei Blendwerk Freiburg mitmachen.




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12. 07

Vorab ein Blick auf das Rohmaterial


Stachelbeere
Stachelbeere

Johannisbeere
Johannisbeere rot

johannisbeere schwarz
johannisbeere

Beeren im Sieb
Beeren im Sieb


Da die Beeren alle gleichzeitig reif waren, bot es sich an alle zusammen zu einer Marmelade zu verarbeiten, ja ich weiß, Marmelade ist nur Zitrusprodukte, bei uns am Kaiserstuhl heißt das auch folgerichtig Suessili


Marmelade zu kochen ist wirklich extrem einfach und wurde im Zuge der Brombeer Marmeladen Erstellung schon beschrieben, wichtig finde ich an dieser Stelle nur darauf hinzuweisen, dass Zusätze wie Nelken, Chili, Vanille oder Waldmeister vielleicht im ersten Moment aufregend schmecken, aber bei der Massenproduktion doch eher dazu führen, dass die Gläser im Schrank vergessen werden. Wie auch beim Bier brauen gilt es sehr moderat mit Zusätzen zu hantieren, diese aber im Zweifel weg zu lassen. Pur ist am besten.


Das Zerkleinern der Beeren kann man entweder mit einem Kartoffelstampfer machen, oder mit einem Pürierstab. Die Stachelbeeren wehrten sich für meinen Geschmack zu sehr, so griff ich zum Pürierstab, man erkennt aber noch Fragmente der Beeren. Zu sehr sollte man das ganze nicht zerkleinern, dann ist es nur noch Sauce.



Das Endprodukt schmeckt säuerlich frisch und ist dunkelrot. Leider sind es nur fünf Gläser geworden, da lohnt sich ein Online-Shop so wie eine Vertriebsstruktur noch nicht, aber ich arbeite dran

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19. 08

Zueignung
Durch den Wechsel des Wohnsitzes ist es so, dass hinter dem Haus der Wald beginnt und die Zone zwischen dem Übergang von Wiese zu Wald wird durch eine mächtige Brombeerhecke bestimmt.
Da beim Anblick der massenhaften reifen Brombeeren eine Entscheidung über deren Verwendung fallen musste, gab es zwei Optionen, zum einen wurde ein Teil der Früchte zu einem Brombeer-Tiramisu, zum anderen wurde eben Marmelade draus.

Rezept
Am einfachsten ist es, man geht zum Supermarkt seines Vertrauens und kauft den Gelierzucker seines Vertrauens und folgt den Anweisungen. Für meine Marmelade habe ich den Zucker im Verhältnis 2:1 genommen. Also zwei Teile Früchte und ein Teil Zucker.

Aber der Reihe nach. Als erstes wurden die Brombeeren gepflückt (und nebenbei zurück geschnitten, wobei sich langärmlige bzw. langebeinige Kleidung empfiehlt), danach wurden die ganz faulen und ganz grünen aussortiert. Im Topf habe ich die dann erstmal mit dem Kartoffelstampfer zermatscht (machen Kinder sehr gerne) und dann mit dem Zucker aufgekocht. Nebenbei einige Twist-Off Gläser ausgekocht und nachdem die Masse so fünf Minuten gekocht hatte, die Marmelade ind die Gläser gefüllt.
Die sollte man ganz voll machen und dann auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. Fertig.

Schmeckt sehr lecker.
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Kochbücher

Kommentare

Sa, 17.12.2011 09:04
Ja ja der Erfolg der Aromaindustrie !
Di, 08.11.2011 11:57
Google+ und Facebook Pages Google+ Pages sind auch wenn man jetzt mühsam die Eigenheiten suchen könnte die exakte Kopie der Facebook Pages. Und somit ist ein weiteres Einnahmefeld geschaffen und [...]
Mark Binder zu Spaghetti mit Letscho
Mi, 01.06.2011 20:53
da werde ich dann wohl mal noch dran feilen müssen, oder mittels geschickter Bildbearbeitung die Verteilung etwas verändern.
Mi, 01.06.2011 20:51
Ich finde, das Grünzeug ist ein bisschen zu symmetrisch drappiert.
Di, 01.03.2011 09:54
[...]zu Wort gemeldet und als Broccoli-Mobber geoutet. Er. Würde. Einen. Blumenkohl. Den. Broccoli. In. 9. Von. 10. Fällen. Vorziehen. Am nächsten Tag habe ich mir so ein Ding gekauft[...]

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