04. 02
Zutaten für einen Rosenkuchen
die aller aller aller ALLERWICHTIGSTE Zutat bei einem Rosenkuchen ist:
KEINE ROSINEN und über den Rest kann man diskutieren.
mehr Zutaten
- 1 Pfund Mehl aka als halbe Kilo Mehl oder 500 Gramm Mehl, will man gleich zwei Kuchen auf einmal machen, nimmt man die doppelte Menge
- 1 Hefewürfel reicht sowohl für 500 Gramm, als auch für ein Kilo
- eine Tasse lauwarme Milch
- 75 Gramm Zucker
- 75 Gramm Butter
- 1 ganzes Ei und einmal Eiweiß und 1 Eigelb
- 200 Gramm Magerquark
- 100 Gramm Mandelblättchen, oder Haselnuss gerieben, oder Mandeln gerieben, oder eine Mischung aus beidem, oder wenn man es nicht mag, lässt man es weg
- 1 Glas Orangenmarmelade, am liebsten bittere. Das mag auch nicht jeder, deswegen bei Nichtmögen auf andere ausweichen, aber imho macht das Bittere den Reiz des Rosenkuchens aus
- 1 Prise Salz
- 1 Zitrone
die Zubereitung
Teil I - der Teig
Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen. Da hinein kommt die klein gezupfte Hefe und die lauwarme Milch. Zucker, Butter, eine Prise Salz, Zitronenabrieb und der Quark. Ein Ei und das übrige Eiweiß auch noch. Dann geht es ans Kneten von Hand. Je nach Konsistenz dann Mehl, oder Milch zugeben. ISt der Teig dann so wie er sein soll, stellt man ihn abgedeckt für eine halbe Stunde an einen warmen Ort damit er gehen kann.
Teil II - die Füllung
Wie in der Einleitung schon erwähnt, ist die Füllung mit bitterer Orangenmarmelade sehr gut und empfehlenswert. Es geht aber auch jede andere. Da wir durch das Abreiben der Zitrone eine Zitrone übrig haben und bei uns nix verschwendet wird, nehmen wir den Saft und mischen ihn unter die Marmelade. Rühren das ganze fachmännisch und freuen uns an der klebrigen Masse.
Teil III Rollen und Schneiden
Der Teig wird nun ausgerollt:
Im Idealfall schafft man es ein Rechteck zu bekommen. Mehr lang als breit. Klappt natürlich in den wenigstens Fällen. Die Dicke sollte so ca. ½ Zentimeter betragen. Darauf wird nun die Marmeladenmasse ausgebreitet und mit den Mandelsplittern, oder Haselnüssen, oder was man eben mag bestreut. Auf dem Foto ist es eine Mischung aus Mandelsplittern und geriebenen Haselnüssen die ich vom Lintertorten Contest übrig hatte. Um ganz genau zu sein, habe ich die Mandeln mit einem Mouli Grater bearbeitet. Sollte der Mouli Grater noch nicht Weltkulturerbe sein, dann beantrage ich hiermit feierlich die Aufnahme. An Genialität und Funktionalität nicht zu übertreffen das Gute Stück.
Das sieht dann in etwa so aus:
Jetzt kommt der spannende Teil, man nimmt das Geschirrtuch auf dem der Teig mit der Orangenmarmelade, Haselnüssen und Mandeln liegt und hebt ihn vorsichtig an und rollt das ganze zu einer langen Wurst zusammen.
Diese Teigrolle wird nun in rund fünf Zentimeter breite Stücke geschnitten und in eine gefettete Springform gesetzt. Wer es einfach mag, der legt Backpapier in die Form. Da ich beim diesmaligen Backen keine zweite Springform hatte die groß genug war, habe ich mich mit einem Tortenring aus Metall beholfen den ich auf ein normales Backblech gestellt habe. Die Stücke eng nebeneinander stellen, mit dem Eigelb bepinseln und mit den übrigen Mandelsplittern bestreuen. So sieht es dann aus bevor es für eine halbe Stunde bei rund 170 Grad in den Ofen geht. Insgesamt habe ich die halbe Stunde zwei Mal um 10 Minuten verlängert. Wenn ich gerade schon von meinem Backofen rede, sollte da draußen ein Backofenhersteller so von den hier bereit gestellten Rezepten angetan sein, dass er mir einen neuen Backofen spendieren will, darf er sich gerne melden.
Nach dann rund 50 Minuten gesamter Backzeit sieht das ganze dann so aus:
Lecker. Dazu passt ein Kaffee. Wer sich fragt, warum die Bilder so aussehen wie sie aussehen. Das liegt daran, dass ich der Fotograf bin und ich Blitzlicht für überbewertet halte. Wobei das Licht der Energiesparlampe jetzt auch nicht so der Bringer ist. Da aber wie eingangs erwähnt das Backergebnis zählt, rechne ich fest mit etwas Nachsicht bei den Bilder. Einen besonderen Dank noch an meine Tochter Lynn, ohne die dieser Kuchen nie entstanden wäre. Wobei sie das Backen 100 mal besser findet als das Ergebnis und den Kuchen sicher nie essen würde.
11. 10
Vorwort
Meiner Meinung nach sind die Rezepte hier ja alle sehr Einsteiger geeignet und man kann nicht so viel falsch machen. Es geht aber immer auch noch ein bisschen einfacher. Wem der gedeckte Apfelkuchen zu aufwendig ist, der kann sich auch schwuppdiewupp einen Apfel mit Streusel bzw umgangssprachlich Apple Crumble machen.
Wir brauchen:
Äpfel ungefähr so viele um im geschnitzten Zustand ein Blech damit auslegen zu können. Die Dicke der Schnitze darf jeder selbst bestimmen. Ich würde mal so zu Achteln tendieren. Man kann auch größer oder kleiner, das beeinflusst die Backzeit dann entsprechend.
Butter
Mehl
Zucker
Zimt
HowTo
Zuerst fertigt man die Streusel Dazu nimmt man die Butter, den Zucker und das Mehl ungefähr im Verhältnis 1:1:2. Also mit 100 Gramm Butter, 100 Gramm Zucker und 200 Gramm Mehl bekommt man ganz ordentliche Streusel. Man schneidet die Butter klein und gibt den Zucker und das Mehl zu, eine Prise Zimt, danach knetet man das ganze bis man leckere Krümel hat.
Danach nehme man ein Backblech und lege es mit Backpapier aus. Sollte man Backpapier nicht mögen oder der Meinung sein, dass man mit der Verwendung von Backpapier in ungehörigem Maße zur Abholzung des Regenwaldes beiträgt, dann kann man das Blech auch einfach nur fetten. Sollte man Veganer sein, dann nimmt man natürlich keine Butter, alle anderen, ausser den Laktoseintoleranzlern vielleicht, können die Butter nehmen; Olivenöl könnt' auch gehen, gibt geschmacklich aber eine ganz andere Note. Also angenommen man nimmt Backpapier, dann legt man die Äpfel eben auf das Blech. Leicht überlappen oder auch in Doppelschichten.
Darüber kommen dann die Streusel und das ganze geht für 20-30 Minuten bei rund 160° in den Backofen. Am Ende ggf. mit Oberhitze den gewünschten Bräunungsgrad erstellen. Fertig. Schmeckt direkt aus dem Ofen mit einem Vanille Eis am besten.
09. 09
Wer das Glück hat, einen Apfelbaum im Garten zu haben, der kann ab Mitte Ende August eigentlich täglich Apfelkuchen backen. Meine liebste Variante ist der gedeckte Apfelkuchen.
Man braucht dazu
für den Mürbeteig:
350 Gramm Mehl
175 Gramm Butter (nein, Margarine geht nicht)
100 Gramm Zucker
eine kleine Handvoll Roh-Rohrzucker (das ergibt so kleine braune Flecken im Teig und sieht exklusiv aus, geht ohne aber ganz genau so
1 Vanille Zucker
1 Backpulver (eine halbe Tüte würde auch reichen, dann hat man aber eine halbe Tüte rumliegen, deswegen nehmen wir das ganze)
1 Eiweiss
ganz bissi Wasser
für den Belag
Reichlich Äpfel
eine Zimtstange
HowTo
Man gibt das Mehl in eine ausreichend große Schüssel und macht eine Kuhle, in die Vertiefung kommt das Eiweiß, das Eigelb sammeln wir in einer Tasse; damit wird später der Deckel bestrichen. Dann kommt der Vanillezucker, Backpulver und der Zucker hinzu. Die Butter in kleinere Stücke schneiden und auch zugeben. Wenn die Butter schon eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank genommen wurde, wirkt sich das positiv aus. Jetzt heißt es: Kneten. Und zwar so lange bis ein homogener Teig entstanden ist.
Der gemütliche Teil
Der Teig kommt zur Beruhigung in den Kühlschrank. Eine halbe Stunde reicht, zwei schaden auch nicht. Derweil kocht man sich einen Kaffee, schält die Äpfel und bereitet sie zu wie beim Apfelmus machen, mit dem Unterschied, dass man eine Zimtstange in zwei Teilen dazu legt und die Äpfel nicht zu Mus verkochen lässt, sondern nach rund 10 Minuten die Hitze weg nimmt.
In der Zeit zwischen Äpfelschälen und vorkochen kann man die Bodenplatte des Kuchens schon einmal in Form bringen und 10 Minuten im Backofen vorbacken. Danach die fertige Apfelmasse darauf geben, das darf schon eine ordentliche Portion sein, und einen Deckel aus Teig formen. Den Deckel legt man dann auf die Apfelmasse, bestreicht ihn mit dem Eigelb, und lässt das ganze noch mal eine halbe Stunde bei rund 175 Grad fertig backen. Die ausgekochten Zimtstangen lege ich als Zierde immer mit drauf, das erfüllt die ganze Wohnung mit leckerem Zimtduft.
Verkostung
Lauwarm mit Vanille Eis ein Traum; auch Schlagobers dazu ist nicht zu verachten.
Guten Appetit
06. 10
Zutaten
2-3 Äpfel
ca. 150 Gramm Zucker
Zimt
Butter
Blätterteig
Zimt
Zubereitung
Für den Kuchen braucht man zuerst eine Pfanne die man auch in den Backofen stellen kann.
Also keine Plastikgriffe!
Die Zubereitung ist sehr schnell und einfach.
Zuerst den Backofen auf 200-220° vorheizen.
Den Apfel in Schnitze schneiden und zur Seite stellen.
Jetzt kommt der Zucker in die Pfanne und wird erhitzt. Wenn er anfängt zu karamelisieren gibt man etwas Zimt und Butterflöckchen hinzu. Darauf kommt eine Schicht mit den Apfelschnitzen.
Jetzt kann man die Pfanne vom Herd nehmen und die Äpfel mit dem Blätterteig belegen.
Das ganze dann noch 10-15 Minuten in den Backofen.
Fertig.
Wenn der Blätterteig aufgegangen und schön braun ist, kann man den Kuchen herausnehmen.
Zum Servieren legt man einen Teller, oder eine passende Kuchenplatte auf den Kuchen und wendet das ganze.
Etwas Vorsicht ist angebracht, da sich auf dem Pfannenboden Flüssigkeit sammelt.
Direkt warm servieren und geniessen.
Wer mag kann noch eine Kugel Vanille-Eis dazu geben.
Lecker!
08. 08
Das kann man alles mit nachfolgender Rezeptur herstellen.
gebacken wird alles "Voll-Fett", also mit der guten Butter und ohne Rücksicht auf Kalorien oder Fett.
Wem das zuviel ist, der kann auch mit Joghurt-Butter oder Margarine vorlieb nehmen. Geht auch ist aber nicht ganz so lecker.
Zutaten
200 Gramm Butter
250 Gramm Zucker
1 Vanille-Zucker
3 Eier
1 Backpulver
500 Gramm Mehl
ca. 250 ml Milch
3 Esslöffel Kakao-Pulver oder entsprechende Menge eines Instant-Kakaogetränks
Verrühren
Butter in eine Schüssel geben, Zucker, Vanillezucker und die Eier kommen mit dazu.
Das kann man dann schön schaumig rühren. Es empfiehlt sich hier ausnahmsweise ein elektrisches Rührgerät. Falls aber keins zur Hand ist, dann gehts auch mit dem Schneebesen. Dauert eben länger; vieeeel länger.
Jetzt noch das Mehl und das Backpulver sowie die Milch unterrühren.
Das ganze sollte cremig und zähflüssig sein. Zu flüssig ist schlechter als zu zäh. Also eher noch ein bisschen Mehl untermischen wenn es zu flüssig erscheint.
Varianten
Der Rührkuchen wäre jetzt schon fertig. Die Masse in eine gefettete und mit Semmelbröseln, zum Zwecke der besseren Lösbarkeit, eingekleidete Form geben.
Etwa eine Stunde bei rund 160-170 Grad backen.
Einfach zwischendurch mit einer Stricknadel o.ä. in den Kuchen stechen und schauen ob noch was dran hängen bleibt.
Marmorkuchen
Je nach Geschmack, ob man lieber mehr Schoko mag oder weniger, teilt man die Masse in zwei Teile.
Die helle Masse zuerst in die gefettete und mit Semmelbröseln, zum Zwecke der besseren Lösbarkeit, eingekleidete Form geben. Danach den Schoko-Teil unterrühren. Mit einer Gabel das Ganze durchziehen.
Muffins
Der Teig eignet sich auch als Basis für einfache Muffins.
Nach Wunsch und Geschmack Heidelbeeren oder anderes Obst untermischen und backen.
Verzieren
Wer Lust hat kann den fertigen Kuchen noch mit Guss und Schokolinsen oder Gummibären verzieren. Einfacher Puderzucker reicht aber auch. Selbst nackt macht der Kuchen eine gute Figur. Denn seine inneren Werte überzeugen einfach.
Guten Appetit
