Lauchcremesuppe

02

Februar

2010

Vorgeschichte
Zum diesjährigen Geburtstagsbrunch waren Gäste geladen und es sollt etwas Warmes geben, das keinen großen Aufwand macht. Nach einem Blick in den Kühlschrank und dem Auffinden einer Stange Lauch sowie einem Rest Parmesan, fiel die Wahl auf ein Süppchen mit Lauch.

© Lizzy Tewordt / pixelio



Zutaten
2 Stangen Lauch
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Streifen durchwachsener Speck
1,5 Liter Gemüsebrühe
1/2 Liter Sahne
1/4 Liter trockenen Weißwein

Zubereitung
Zuerst den Lauch in Ringe schneiden, am besten scheidet man einen kleinen Teil extra fein und gibt ihn am Ende wieder dazu die Zwiebel und Kartoffeln schälen und würfeln (nicht zu fein wird sowieso püriert) und den Speck in feine Streifen schneiden.
Dann stellt man einen nicht zu kleinen Topf auf den Herd und lässt darin Oliven-Öl heiß werden. Wer kein Olivenöl mag der nimmt ein anderes ;-)

Dann kommt die Zwiebel mit dem Speck rein und wird angedünstet, die geschälten und in Würfel geschnittenen Kartoffeln kommen auch dazu und werden unter großer Hitze und ständigem Rühren etwas angebräunt. Dann kommt der Lauch dazu.

Aber nicht der Ganze Ebenso wie vom Speck behält man einen Teil vor und gibt ihn erst nach dem Pürieren wieder zu.

Der Lauch fällt recht schnell zusammen und man kann mit dem Weißwein ablöschen.

Den Alkohol verdunsten lassen und dann die Gemüsebrühe angiessen.
Jetzt darf die Suppe zwanzig Minuten für sich sein und vor sich hin köcheln. Dann kommt der Zauberstab zum Einsatz und alles wird fein püriert.


Dann noch die Sahne dazu geben und den geraspelten Parmesan. Rühren nicht vergessen.
Der restliche Lauch und Speck kommen nun am Ende in die Suppe und geben der Lauchcremesuppe eine knackige Note. Wer es nicht mag, lässt es weg.
Abschmecken mit Salz und Pfeffer und einem Hauch Muskat.


Das Ganze lässt sich gut über längere Zeit warm halten und schmeckt lecker. Zum Garnieren eignet sich Schnittlauch.

Die Vegetarier lassen den Speck weg, das schmeckt mindestens genau so gut.

Hamburger auf mediterrane Art

11

Dezember

2009

Alles, was es zu dem zu sagen gibt, das wir gemeinhin unter einem Hamburger verstehen und wie man ihn am besten zubereitet, weiß die Molekularküche; schöne Bilder von lustigen Turmbauten mit 5 verschiedenen Saucen, nach deren Verzehr man sicher erst mal duschen muss, gibt’s in der Hamburger-Galerie der New York Times.

Die Hamburger in Spanien und Italien haben damit wenig gemeinsam. McDonalds scheint in Spanien kein Bein an die Erde zu kriegen. Regelmäßig werden neu eröffnenden Filialen so lange die Scheiben eingeschmissen, bis sie wieder zumachen. Auf Besucher können sie sowieso lange warten. Ein gutes Mittagessen gibt’s in Nordspanien für 5 Euro an jeder Straßenecke, inkl. Wein, Brot und Salat. Vorspeise wahlweise Linsensuppe oder Erbsensuppe (jeder weiß wie gut beides ist, wenn in Riesentöpfen für 100 Personen gekocht); danach wahlweise 2 – 3 Hauptgerichte, von denen mit Sicherheit eines die Hamburguesa mit Pommes Frites und Spiegelei ist - Freitags natürlich nicht, da gibt’s Fisch.

In jeder Metzgerei (und auch in einigen gut ausgerüsteten Haushalten) in Italien gibt es eine Hamburger-Presse. Man sucht sich ein gutes Stück Fleisch aus, lässt es mindestens zweimal durch den Wolf jagen und dann in Portionen a 100 g zu Hamburgern pressen.

Zubereitet werden sie am besten ohne Fett, das ist nicht nötig auf einer Piastra (Grillpfanne?) - ich weiß nicht, wie die Dinger in Deutschland heißen. Die Piastra ist eine flache Pfanne mit geriffeltem Boden, es ist also immer Luft unter dem Bratgut, das so auch bei großer Hitze nicht anhaftet – und die Hitze sollte ziemlich groß sein, bevor man die kleinen Skulpturen da drauf legt:

Hamburger in Grillpfanne


Eine Minute pro Seite, wenn oben das Blut austritt wenden, nach einer Minute auf der anderen Seite die Flamme ausmachen und zum sanften Nachgaren auf der Piastra liegen lassen.

Kartoffeln in Stäbchen schneiden und frittieren. Am besten in Erdnussöl, das einen sehr milden Geschmack hat und große Hitze verträgt. Das Erdnussöl in einer tiefen Pfanne auf die richtige Temperatur bringen (feststellen kann man die mit dem Stil eines Holzlöffels: Wenn sich um den ins Öl getauchten Stil Blasen bilden, wenn es richtig sprudelt, kann’s losgehen, aber nicht sparen, die Kartoffeln müssen vollständig bedeckt sein. Nach 10 Minuten mit einem flachen Sieb aus dem Öl holen und zum Abtropfen auf Papier legen, großzügig salzen und danach ein bisschen in dem Papier rumschütteln um das Salz zu verteilen. Ich nehm’ immer Packpapier, das saugt das Öl gut auf und reißt nicht beim Schütteln.

Pommes Frites


Dazu pro Hamburger ein Spiegelei, dessen korrekte Zubereitung hier allerdings den Rahmen sprengen würde und sicher ein eigenes Blogpost, wenn nicht eine eigene Kategorie, verdient.

Hamburger mit Pommes Frites und Spiegelei

Schupfnudeln mit Speck und Sauerkraut

31

Oktober

2008

sind die badische Antwort auf die italienischen Gnocchi.
Man kann diese Kartoffelnudeln selbst zubereiten indem man

ungefähr
ein Pfund Kartoffeln
ein Pfund Mehl
2-3 Eier
Salz
Pfeffer

Sauerkraut
Speck

Zubereitung


Die Kartoffeln (idealerweise vom Vortag) mit der Spätzlepresse durchdrücken, oder stampfen.
Dann mit dem Mehl und den Eiern zu einem Teig vermengen.
Aus dem Teig dann Würstchen formen und diese in zwei bis drei Zentimeter lange Abschnitte unterteilen. Die Enden spitz zudrehen. Fertig.
Die Schupfnudeln dann in einem Topf mit kochenden Wasser geben. Die fertigen schwimmen an der Oberfläche und können abgeschöpft werden.


Um ganz ehrlich zu sein, die in gut sortierten Fachgeschäften erhältlichen fertigen Schupfnudeln oder Gnocchi tun es auch und man ist schneller fertig ;-)

Wenn die Nudeln dann fertig sind, entweder selbst gemacht, oder die Packung aufgerissen, dann gehts ab in die Pfanne.
Dort zuerst die Speckwürfel anbraten und danach die Schupfnudeln zugeben.
Immer fleissig bewegen, sonst brennen sie an.
Wenn die gewünschte Bräunung erreicht ist, das Sauerkraut zugeben.

Das Sauerkraut kann man natürlich auch selber machen.

Das wär es schon.

Die Vegetarier lassen den Speck weg.

Folienkartoffel beim Grillen

19

Mai

2008

Kartoffel

Folienkartoffeln


Man braucht dafür:
Kartoffeln
Alufolie
für Gourmets noch einen Rosmarinzweig



Die Zubereitung ist denkbar einfach: wenn die Kohle richtig schön glüht, dann legt man die mit zwei bis drei Lagen Alufolie fest umwickelten Kartoffeln einfach mitten in die Glut. Alle fünf Minuten drehen, damit sie nicht zu sehr anbrennen und nach ca. 20-30 Minuten, je nach Größe der Kartoffel sind sie durch. Einfach mit einer Gabel hineinstechen, dann erkennt man ob sie schon fertig sind, oder nicht.


Dazu passt sehr gut ein Steak, oder Würstchen, oder für die vegetarischen Freunde auch ein Kräuterquark.



Guten Appetit

Paprika Gulasch

07

Februar

2008

Bild von wikimedia

Was brauchen wir?
Zwei bis drei Paprikas, je bunter desto besser
Eine Zwiebel
Zwei Dosen geschälte Tomaten
Kräuterfrischkäse
Salz, Pfeffer, Paprika, Senf

Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln und in Öl glasig dünsten.
Da hinein nun die grob gewürfelten Paprika geben und rund 10 Minuten auf mittlerer Hitze schmoren lassen. Ich geb bei Paprika immer einen Esslöffel Senf dazu, weil ich mir einbilde sie seien daurch besser zu verdauen.
Mit etwas Wein oder Wasser ablöschen.
Die geschälten Tomaten püriere ich mit einem Stabmixer aka. Zauberstab. Der aufmerksame Leser merkt jetzt sicher an; aber da kann ich doch gleichpassierte Tomaten nehmen; und ich muss zustimmen, auch das ist möglich, macht aber weniger Spaß. Denn was gibt es Schöneres als Pürieren?

Die Tomaten dann auch dazugeben. Den Frischkäse unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Gewürzen die man mag abschmecken.
Fertig

Dazu kann man Reis, Kartoffeln oder Nudeln essen. Schmeckt alles gut dazu. Die Zubereitung dauert gute zwanzig Minuten.

Guten Appetit

Weihnachtsmenü: Würstchen mit Kartoffelsalat

21

November

2007

Vorgeschichte
Weihnachten ist die Zeit der Freude und Harmonie. Das Frohe Fest verbringt man gerne im Kreise seiner Lieben und schlemmt dabei tüchtig. Ein Klassiker unter den Weihnachtsmenüs ist das Würstchen mit Kartoffelsalat.


Was wir brauchen
Pro Person ein bis zwei Würstchen
2 Kilo vorwiegend festkochende Kartoffeln
einen halben Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
Eine grosse Zwiebel, oder zwei Kleine
Salz
Pfeffer
Öl (sonnenblumen oder Oliven)
Essig (ganz gewöhnlichen, mit Balsamico schmeckts nicht wirklich)

Zur Garnierung noch Feldsalat

HowTo
Die Kartoffeln werden mit einer guten Prise Salz gekocht.
Danach geschält und über eine Reibe bzw. Hobel in Scheiben geschnitten. Die Zwiebel kommt fein gehackt dazu, darüber kommt dann die Brühe. In etwa so viel bis die Kartoffeln schön feucht sind, es sich aber keine überschüssige Flüssigkeit am Boden sammelt.
Das ganze dann erst mal zehn Minuten ziehen lassen und bei Bedarf noch Brühe dazu geben.
Dann geht es ans Würzen. Essig und Öl nach Gusto drangeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Garnitur setzt man einen Rand von Feldsalat oben auf den Salat.

Fertig.

Die Würstchen macht man besten in einen Topf mit heissem Wasser wenn die Gäste kommen.
Darauf achten, dass es nicht zu heiss wird und die Würstchen platzen.

Guten Appetit





Kürbissuppe mit Ingwer

15

August

2007

KürbisZutaten
2-3 Zwiebeln
500-1000 Gramm Kartoffeln
daumengrosses Stück Ingwer
Ein Kürbis so zwischen zwei -drei Kilo Lebendgewicht
Eineinhalb Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
Halber Liter Sahne
Saft von zwei Zitronen

Zubereitung
Zuerst schneidet man den Kürbis, die Sorte ist zweitranging und kann variiert werden, und die Kartoffel in ca 2x2 cm große Stücke.

Beim Kleinschneiden des Kürbis empfiehlt es sich eine gewisse Vorsicht walten zu lassen, das gute Stückwehrt sich nach Kräften gegen das Zerteilen. Ein gutes, scharfes, grosses Messer ist hier von Vorteil.

Aber immer auf die Finger aufpassen!

Die Zwiebel wird ebenfalls fein gehackt.

Danach gibt man einen ordentlichen Schluck Öl in einen grossen Topf und dünstet die Zwiebeln glasig.
Nach und nach die Kartoffeln- und Kürbisstücke zugeben.
Das ganze unter ständigem Umrühren etwa 10-15 Minuten andünsten.
Dann kann man die Brühe hinzugeben und das ganze nochmal mindestens 20 Minuten köcheln lassen.

Nun kommt der Pürierstab zum Einsatz und zerkleinert das alles zu einer sämigen Konsistenz.

Sahne unterrühren, Zitronensaft zugeben und zum schluss den gehackten Ingwer.

Ab und an mache ich mir da auch ein Wiener Würstchen mit rein. Selbst vor dem Würzen mit Maggi schrecke ich nicht zurück. Aber das muss jeder für sich entscheiden ;-)

Guten Appetit


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