Milchreis

09

März

2010

Braucht es wirklich eine Anleitung zum Milchreis kochen?

Zutaten für so 4 Personen
300 Gramm Milchreis
1 Liter Milch
100 Gramm Zucker (mehr oder weniger nach Geschmack)
1 Prise Salz


Milchreis Zubereitung
Zuerst bringt man die Milch unter ständigem Rühren fast zum Kochen, man muss nicht ständig rühren, aber wenn man zu lange nicht rührt ist der ganze Spaß angebrannt und man kann von vorne beginnen. Dann liest man erstmal auf der Milchreispackung, wie lange der Reis denn braucht, bis er nicht mehr steinhart ist. Diese Zeitangabe multipliziert man mit 2 und dann hat man die ungefähre Kochzeit.
Jetzt kommt der Zucker in die Milch und wenn dieser sich aufgelöst hat, dann gibt man den Reis hinzu.
Dann beginnt das Rühren. 45 Minuten darf man da schon mal einplanen, in denen man auch nichts anderes macht, denn ratzfatz brennt der Milchreis an.
Sollte die Milch nicht reichen, einfach noch etwas nachgeben.

Am Ende kann man den Milchreis toll mit selbst gemachtem Apfelmus genießen, oder einfach nur mit Zimtzucker bestreuen.

Brombeermarmelade

19

August

2009

Zueignung
Durch den Wechsel des Wohnsitzes ist es so, dass hinter dem Haus der Wald beginnt und die Zone zwischen dem Übergang von Wiese zu Wald wird durch eine mächtige Brombeerhecke bestimmt.
Da beim Anblick der massenhaften reifen Brombeeren eine Entscheidung über deren Verwendung fallen musste, gab es zwei Optionen, zum einen wurde ein Teil der Früchte zu einem Brombeer-Tiramisu, zum anderen wurde eben Marmelade draus.

Rezept
Am einfachsten ist es, man geht zum Supermarkt seines Vertrauens und kauft den Gelierzucker seines Vertrauens und folgt den Anweisungen. Für meine Marmelade habe ich den Zucker im Verhältnis 2:1 genommen. Also zwei Teile Früchte und ein Teil Zucker.

Aber der Reihe nach. Als erstes wurden die Brombeeren gepflückt (und nebenbei zurück geschnitten, wobei sich langärmlige bzw. langebeinige Kleidung empfiehlt), danach wurden die ganz faulen und ganz grünen aussortiert. Im Topf habe ich die dann erstmal mit dem Kartoffelstampfer zermatscht (machen Kinder sehr gerne) und dann mit dem Zucker aufgekocht. Nebenbei einige Twist-Off Gläser ausgekocht und nachdem die Masse so fünf Minuten gekocht hatte, die Marmelade ind die Gläser gefüllt.
Die sollte man ganz voll machen und dann auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. Fertig.

Schmeckt sehr lecker.

Paprika Gulasch

07

Februar

2008

Bild von wikimedia

Was brauchen wir?
Zwei bis drei Paprikas, je bunter desto besser
Eine Zwiebel
Zwei Dosen geschälte Tomaten
Kräuterfrischkäse
Salz, Pfeffer, Paprika, Senf

Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln und in Öl glasig dünsten.
Da hinein nun die grob gewürfelten Paprika geben und rund 10 Minuten auf mittlerer Hitze schmoren lassen. Ich geb bei Paprika immer einen Esslöffel Senf dazu, weil ich mir einbilde sie seien daurch besser zu verdauen.
Mit etwas Wein oder Wasser ablöschen.
Die geschälten Tomaten püriere ich mit einem Stabmixer aka. Zauberstab. Der aufmerksame Leser merkt jetzt sicher an; aber da kann ich doch gleichpassierte Tomaten nehmen; und ich muss zustimmen, auch das ist möglich, macht aber weniger Spaß. Denn was gibt es Schöneres als Pürieren?

Die Tomaten dann auch dazugeben. Den Frischkäse unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Gewürzen die man mag abschmecken.
Fertig

Dazu kann man Reis, Kartoffeln oder Nudeln essen. Schmeckt alles gut dazu. Die Zubereitung dauert gute zwanzig Minuten.

Guten Appetit

Grießbrei und Grieß-Pfludden aka Grießschnitten

01

Oktober

2007

Zutaten
Für vier Personen braucht man etwa:
300 Gramm Grieß
1-2 Eier
etwas Salz
etwas mehr Zucker
einen halben Liter Milch

Butter
Semmelbrösel

Zubereitung
Die Milch wird in einem Topf erhitzt.
Wenn die Milch fat kocht, die Hitze zurücknehmen und auf kleinste Stufe stellen.
Dann kommt unter ständigem Rühren der Grieß hinzu. Etwa fünf bis zehn Minuten fleissig rühren damit nichts anbrennt.
Eine Prise Salz hinzugeben und Zucker je nach Geschmack. So zwischen einem Esslöffel und einer halben Tasse Zucker.

Eigentlich kann man den Grießbrei nun schon essen. Als Kind habe ich immer Schokladenstückchen im Grießbrei versenkt und Schko-Grieß gemacht.
Sehr gut schmeckt dazu auch eingelegtes Obst wie Birnen oder Pfirsiche. Zimt-Zucker ist auch denkbar.

Variante
Man kann den fertigen Brei auch zu Grießpfludden weiterverarbeiten.
Dazu nimmt man eine Pfanne und zerlässt ein ordentlich großes Stück Butter darin.
Jetzt formt man mit einem Löffel aus dem fertigen Grießbrei kleine Klöße und wendet diese in Paniermehl. Am besten taucht man den Löffel vorher in die heisse Butter; dann klebt der Grießbrei nicht so.
Danach in der Pfanne goldgelb ausbacken und wie oben beschrieben mit Obst servieren.

Geht recht schnell und schmeckt sehr lecker

Marmorkuchen

08

August

2007

Rührkuchen, Marmorkuchen und Muffin-Grundrezept
Das kann man alles mit nachfolgender Rezeptur herstellen.
gebacken wird alles "Voll-Fett", also mit der guten Butter und ohne Rücksicht auf Kalorien oder Fett.
Wem das zuviel ist, der kann auch mit Joghurt-Butter oder Margarine vorlieb nehmen. Geht auch ist aber nicht ganz so lecker.

Zutaten
200 Gramm Butter
250 Gramm Zucker
1 Vanille-Zucker
3 Eier
1 Backpulver
500 Gramm Mehl
ca. 250 ml Milch
3 Esslöffel Kakao-Pulver oder entsprechende Menge eines Instant-Kakaogetränks


Verrühren
Butter in eine Schüssel geben, Zucker, Vanillezucker und die Eier kommen mit dazu.
Das kann man dann schön schaumig rühren. Es empfiehlt sich hier ausnahmsweise ein elektrisches Rührgerät. Falls aber keins zur Hand ist, dann gehts auch mit dem Schneebesen. Dauert eben länger; vieeeel länger.
Jetzt noch das Mehl und das Backpulver sowie die Milch unterrühren.
Das ganze sollte cremig und zähflüssig sein. Zu flüssig ist schlechter als zu zäh. Also eher noch ein bisschen Mehl untermischen wenn es zu flüssig erscheint.

Varianten
Der Rührkuchen wäre jetzt schon fertig. Die Masse in eine gefettete und mit Semmelbröseln, zum Zwecke der besseren Lösbarkeit, eingekleidete Form geben.
Etwa eine Stunde bei rund 160-170 Grad backen.
Einfach zwischendurch mit einer Stricknadel o.ä. in den Kuchen stechen und schauen ob noch was dran hängen bleibt.


Marmorkuchen
Je nach Geschmack, ob man lieber mehr Schoko mag oder weniger, teilt man die Masse in zwei Teile.
Die helle Masse zuerst in die gefettete und mit Semmelbröseln, zum Zwecke der besseren Lösbarkeit, eingekleidete Form geben. Danach den Schoko-Teil unterrühren. Mit einer Gabel das Ganze durchziehen.

Muffins
Der Teig eignet sich auch als Basis für einfache Muffins.
Nach Wunsch und Geschmack Heidelbeeren oder anderes Obst untermischen und backen.

Verzieren
Wer Lust hat kann den fertigen Kuchen noch mit Guss und Schokolinsen oder Gummibären verzieren. Einfacher Puderzucker reicht aber auch. Selbst nackt macht der Kuchen eine gute Figur. Denn seine inneren Werte überzeugen einfach.




Guten Appetit

Apfelmus selber machen

31

Juli

2007

Vorgeschichte
Apfelmus ist lecker und Äpfel hat man oft zu Hause.

Zutaten
Äpfel

Wie gehts
Man schält und entkernt die Äpfel und schneidet sie in kleine Stücke.
Wenn man einen Pastatopf mit Siebeinsatz hat, dann kann man die Äpfel darin hervorragend dünsten und wenn sie sich fast aufgelöst haben zusammen mit einem Teil der Flüssigkeit mit dem Zauberstab pürieren.
Kalt werden lassen und geniessen.

Einen Teil kann man auch einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Monster Kartoffel-Puffer

31

Juli

2007

Vorgeschichte
Mein Sohn (2 1/2) mag sehr gerne das Hörspiel: Lotte und die Monster. Dort bringen sieben umtriebige Monster die kleine Lotte um ihren Schlaf.
Damit die Monster sich bei uns zu Hause erst gar nicht breit machen gibt es deswegen die Monsterpuffer.
Die vertreiben nämlich die Monster garantiert. Zuerst beim Reiben der Zwiebel und nachts helfen die entstehenden Düfte zur Fernhaltung der ungebetenen Gäste.

Zutaten:
1 grosse Zwiebel
600 Gramm Kartoffeln
250 Gramm Karotten
2 Eier
etwas Mehl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Man nehme eine Schüssel und eine gute Reibe .
Dann beginnen wir mit dem unangenehmsten Teil. Das Reiben der Zwiebel. Vertreibt garantiert alle Monster und pustet die Nase richtig frei. Wer den Spaßfaktor erhöhen will, kann auch die Taucherbrillen aus dem Sommerurlaub dazu hervorholen. sieht schön dämlich aus, macht aber Laune.

Nach der Zwiebel nehmen wir die Karotten und reiben diese ebenfalls.
Richtig, wenn die Karotten gerieben sind folgen die Kartoffeln.
Am Ende erhält man eine recht flüssige Angelegenheit die nun mit zwei Eiern und drei bis vier Esslöffeln Mehl eingedickt wird.
Das ganze nach Gefühl mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt noch etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelpuffer darin goldbraun ausbacken.
Meist klappt es erst ab der zweiten Lage.
Gut dazu passt Apfelmus.

Wie man das macht kann man unter Apfelmus selbstgemacht nachlesen.

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