04. 06
Zutatenliste
- Forelle
- Olivenöl
- Salz
- Tomaten
- Rosmarinzweige
- Salz
- Pfeffer
Für die Variante braucht es noch eine alte Zeitung
Vorbereitung
Die besten Forellen bekommt man wenn man selber angelt, hat man keinen Angelschein, dann bleibt nur der Weg zum Fischhändler des Vertrauens. Leider sind die gemästeten Forellen einfach nicht so lecker wie selbst gefangene, aber da muss man eben durch. Für meinen persönlichen Geschmack macht es da dann auch keinen Unterschied ob man die frischen, oder die tiefgefrorenen Exemplare der Gattung Oncorhynchus mykiss.
Um den Fisch für den Grill fertig zu machen, braucht es nicht viel Aufwand. Man nimmt den Fisch aus, wenn nicht schon geschehen wäscht ihn unter klarem Wasser. Um die Schleimschicht draußen ab zu bekommen empfiehlt sich der Saft einer Zitrone mit Salz. Man muss etwas aufpassen, dass die Zitrone nicht direkt mit dem Fleisch in Berührung kommt, sonst wird der Fisch schon chemisch vorgegart.
Ist das erledigt, schneidet man eine Alufolie zurecht und legt eine dünne Lage Tomaten aus, darauf ein paar Tropfen Olivenöl. Der Fisch wird etwas gesalzen und gepfeffert und mit einem Rosmarinzweig bestückt. Danach kommt der Fisch auf die Tomaten und wird nochmal mit Tomaten belegt. Ein wenig Rosmarin zur Deko und für den Geschmack, noch etwas Salz und Öl und das ganze gut einpacken.
So geschützt kann die Forelle dann auf den Grill. Am besten nicht zu heiß und lange garen lassen. Anbrennen kann eigentlich nix.
Guten Appetit
Variante
Mit gewässertem Zeitungspapier kann man auch prima Fisch auf dem Feuer garen. Das Rezept ist wahrscheinlich so alt wie die Erfindung der Zeitung, zumindest kann ich mich an einen Zeitungsartikel erinnern der mit "So kocht der Weltmeister" überschrieben war, in dem die Zubereitungsart Sepp Maier oder Gerd Müller? zugeschrieben war. Man nimmt eine ordentlich dicke Tageszeitung und wässert die mit Salzwasser. Den Fisch würzt man nach Belieben mit Kräutern und wirft dann das geschnürte Paket auf den Grill. Wenn die Zeitung trocken ist, sollte der Fisch gar sein.

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